21.01.2026

Babenhausen nimmt 1,2 Millionen Euro Kredit auf 

– Zuschuss fürs Picknick Open-Air beschlossen

Babenhausen – Der Marktgemeinderat Babenhausen hat in seiner Sitzung am 21. Januar 2026 eine Kreditaufnahme von 1,2 Millionen Euro für den Haushalt 2025 beschlossen. Der Beschluss fiel einstimmig, ohne längere Aussprache.

Zu Beginn befasste sich das Gremium mit einer Bauvoranfrage in Klosterbeuren. Dabei ging es um die Frage, ob auf dem Grundstück, neben den bestehenden Bauplätzen, vier weitere Bauplätze entstehen können, die dann der Gemeinde zum Kauf angeboten werden. Außerdem nahm der Rat die Beteiligung zum Bebauungsplan „Hinter den Gärten – Weinried“ in der Gemeinde Oberschönegg zur Kenntnis.

Einen breiteren Raum nahmen mehrere Anträge auf Bundesförderung für kommunale Sportstätten ein, da die Gemeinde die benötigten Zuschüsse nicht alleine tragen möchte. Behandelt wurden Anträge für die Dreifachturnhalle, die Außenanlagen am Schulzentrum (Sportgelände Süd), die Sanierung der Schiessanlage der Schützengesellschaft sowie das Umkleidegebäude des TSV. 

Für Diskussion sorgte ein Antragspaket der CSU-Fraktion: Es ging um Kostenaufstellungen und Vergleiche sowie um eine Beratung zur künftigen Nutzung des Ratsinformations- und Bürgerinformationssystems (RIS/BIS). Neben der Kostenseite wurde diskutiert, wer in der Verwaltung die Tätigkeit der Aufarbeitung und Einstellung der Informationen übernehmen könnte und es wurde von der CSU angeregt die neuen Markträte umfassend zu schulen. Die konkrete Beschlussfassung über den Umfang der zukünftigen Nutzung wurde jedoch vertagt – da dies der neue Marktgemeinderat nach der Wahl entscheiden sollte.

Einstimmig beschloss der Marktrat zudem einen Zuschuss von 5000 Euro für das „Picknick Open Air – Am Espach“. In der Diskussion wurde angesprochen, warum die Veranstaltung nicht mehr Einnahmen erziele. Die Veranstalter betonten, es handle sich nicht um ein Gewinnprojekt, sondern um ein Angebot für die Bevölkerung; im Vorjahr sei ein sehr kleines Defizit entstanden.

Unter „Sonstiges“ wurden unter anderem der Stand beim Feneberg sowie die B300-Sanierung angesprochen. Zur B300 soll Anfang Februar ein Termin mit den zuständigen Stellen stattfinden, unklar sei derzeit, ob es eine Verschiebung der Sanierung auf 2027 erfolgt, da es derzeit Planungsengpässe gibt.  In diesem Zusammenhang wies die CSU-Fraktion auf Planungsdetails und Bürger- und Betroffeneninformationen hin, die bei diesem Termin besprochen werden sollten. In einem weiteren Antrag ging es um die Erweiterung des Gewerbegebiets und das Umlegeverfahren. Herr Graf, der neue geschäftsführende Beamte, erklärte anhand der Planungskarte, dass bevor das Umlegeverfahren beginnt, mit den Klein-Grundstücks-Eigentümern Gespräche geführt werden müssen, da diese rund ein Viertel der Grundstücksflächen im Umlegeverfahren verlieren. Dies eröffnet der Gemeinde die Möglichkeit Auch den Grundstückserwerb anzusprechen. Nach Abschluss dieser Gespräche, die schon begonnen haben, beginnt das eigentliche Umlegeverfahren.