Neujahrsempfang – Aufbruch 2026:

Babenhausen investiert mit Zuversicht, Tatkraft und Gemeinschaft in Bildung, Kultur und Lebensqualität – und stellt die Weichen für eine starke Zukunft

Der Neujahrsempfang im Rössle setzte ein deutliches Signal zum Start ins Jahr 2026. Der außergewöhnlich große Andrang – auch vor dem Hintergrund des laufenden Wahlkampfs – machte das hohe öffentliche Interesse an der weiteren Entwicklung Babenhausens sichtbar.

Bürgermeister Otto Göppel (CSU) stellte die Gemeinde als handlungsfähig und zukunftsorientiert dar. Babenhausen steht vor einer Phase intensiver Investitionen, die Mut, Durchhaltevermögen und gemeinsames Engagement erfordern.  Bildung, Betreuung, Kultur und Infrastruktur stehen im Mittelpunkt einer Investitionsphase, die den Markt als zukünftige Handlungsfelder nachhaltig prägen werden. 

Im Rückblick ging dem nun betonten Aufbruch 2025 eine intensive kommunalpolitische Auseinandersetzung voraus. Die Entscheidung des Marktgemeinderats für die Sanierung und Nutzung des Zehentstadels wurde von der größten Marktratsfraktion mit einem Ratsbegehren bekämpft; zudem wurde ein Bürgerbegehren aus deren Umfeld initiiert. Bürgermeister Göppel und die vier weiteren Marktratsfraktionen standen dem geschlossen gegenüber und sichert damit über 12 Mio. € Zuschüsse und verhinderten, dass rund 1,7 Mio. € Planungskosten in den Sand gesetzt wurden. Die Debatte führte zeitweise zu einer spürbaren Spaltung der Bürgerschaft, die durch emotionalisierte Diskussionen und teils fragwürdige Informationen zusätzlich verstärkt wurde. Erst durch umfassende, faktenbasierte Information auf einer Bürgerversammlung konnte die Sachlichkeit wieder in den Vordergrund rücken. Mit der abschließenden Entscheidung wurde Planungssicherheit geschaffen – und die Grundlage für die weitere Entwicklung und die nun sichtbare Aufbruchsstimmung gelegt.

 

Mit dem geplanten Umbau des Zehentstadels zum Kulturzentrum steht eines der größten Projekte der Ortsgeschichte unmittelbar bevor. Der Start der Bauarbeiten ist für den Sommer vorgesehen, die Fertigstellung wird für 2028 erwartet. Parallel dazu sollen am Schulzentrum mehrere Großmaßnahmen anlaufen: die Sanierung der Dreifachturnhalle, die Erweiterung der Grundschule sowie in der Folge die Modernisierung des bestehenden Schulgebäudes. Auch bei der Kinderbetreuung geht es voran – der Kindergarten „Sternschnuppe“ soll ab Herbst wieder voll nutzbar sein.

Ergänzt werden diese Vorhaben durch Maßnahmen zum Hochwasserschutz, die auf einem langfristig angelegten Konzept basieren, sowie durch die Weiterentwicklung von Gewerbe- und Wohnbebauungsflächen. Kulturelle Akzente setzen auch 2026 die Kulturtage mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und darüber hinaus.

Vor dem Hintergrund internationaler Krisen, geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten schlug Göppel einen nachdenklichen, zugleich ermutigenden Ton an. Gerade in bewegten Zeiten komme es darauf an, den Blick auf das Machbare vor Ort zu richten. Babenhausen könne die Weltlage nicht verändern – aber sehr wohl mit Zuversicht, Verantwortung und Gestaltungswillen die eigene Zukunft.

Bilder: Sonja Henle und Wolfgang Gleich